Mamma mia, war das gut!
Seit langer langer Zeit wieder Mal ins Kino gegangen. Meine andere Hälfte war am Donnerstag mit anderen besseren Hälften. Mamma mia. Hat mir so vorgeschwärmt, daß wir uns den Film gestern noch Mal zusammen angesehen haben. Und ich muß zugeben, das war der wahrscheinlich beste Film, den ich heuer gesehen habe. Ich habe mich fast die ganzen 108 Minuten köstlich unterhalten. Mamma mia gehört sicher zu den besten Musikfilmen überhaupt, und mit meiner Hoffnung auf eine Oscar Nominierung bin ich nicht alleine. Um was es geht?
Nun, hier die Rahmenhandlung:
Die junge Sophie (Amanda Seyfried) lebt mit ihrer Mutter auf einer griechischen Insel und will ihren Sky (Dominic Cooper) ehelichen. Bei ihrer Hochzeit will sie auch endlich ihren Vater kennenlernen. Im Tagebuch ihrer Mutter Donna (Meryl Streep) liest sie, daß auf Grund diverser Umstände 3 Kandidaten in Frage kommen. Sophie lädt kurzerhand Sam Carmichael (Pierce Brosnan), Harry Bright (Colin Firth) und Bill Austin (Stellan SkarsgÃ¥rd) ein, in der Hoffnung, den richtigen Vater zu erkennen….
Soweit die Rahmenhandlung, die vor allem einen Zweck hat: legendäre ABBA Songs perfekt mit der Handlung zu kombinieren. Durch die Interpretationen der wahrlich überzeugenden Hauptdarsteller bekommen die Lieder eine sehr gefühlsbetonte Note und treiben einen zum Teil wirklich die Tränen der Freude in die Augen. Sehenswert auch die Freundinnen Donnas: Tanya (Christine Baranski, die vielen noch als ständig Martini schlürfende Freundin von Cibyll Sheridan bekannt ist) und Rosie (Julie Walters - Kalender Girls, Harry Potter). Das ganze verpackt in die malerische und knallbunt angelegte Kulisse der Insel läßt einem einfach das Herz höher schlagen.
Und man bedenke immer: es ist ein verfilmtes Musical! Wer sich also 108 Minuten lang gut unterhalten will und dem auch noch die Musik gefällt, der sollte sich den Film auf keinen Fall entgehen lassen!